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Die Herren der alten Schule zeigen Unglaubliches auf ihren langen Brettern. © SPORT1

San Clemente ? Noch bis Sonntag, den 9. November wird es heiß im kalifornischen San Clemente. Am San Onofre State Beach findet die Abschlussveranstaltung der Longboard-Welttour statt, die von der Vereinigung der Surf-Profis, der ASP, ausgerichtet wird.

Die ASP, die Association of Surfing Professionals, ruft und die besten Longboarder der Welt eilen herbei, um unter sich den ASP World Longboard Champion auszumachen.

Longboards sind breiter und länger als die kürzeren und schmaleren Shortboards, die mittlerweile an allen Stränden der Welt zu finden sind. Longboards sind mindestens neun Fuß lang. Ein Fuß entspricht ca. 30,48 Zentimetern.

Longboarden war in den 1950er und 1960er Jahren sehr beliebt, bis Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger die so genannte Shortboard-Revolution aufkam. Seither gehören Longboarder eher zur alten Schule. Aber auch moderne Longboarder zeigen auf ihren langen Brettern radikale Manöver der neueren Gangart.

Die erste der beiden Wettkampfveranstaltungen wurde am Strand Les Cavalliers im französischen Anglet ausgetragen. Der 25jährige australische Surfer Harley Ingleby gewann, nachdem er beeindruckende Manöver gezeigt hatte und fordert damit den brasilianischen Titelverteidiger und Weltranglistendritten Phil Rajzman (26) heraus.

Surflegende Colin McPhillips (33) ist nicht nur vormaliger dreifacher ASP Longboard World Champion und zurzeit auf dem fünften Platz, sondern hat in San Clemente sein Heimspiel. Familie und Freunde drücken ihm die Daumen, dass er an seinem Heimatspot, dem San Onofre State Beach, wo er einen großen Teil seines Lebens gesurft ist, gewinnen wird.

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Autor: Birgit Axler

Fotos: © ASP Tostee

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