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Laut Reglement müssen die Wellen mindestens 20 Fuß hoch sein? © Sport2

Hawaii (USA) ? Edward Ryan, besser bekannt als "Eddie", Aikau ist eine absolute Surfer-Legende. Er war ein exzellenter Wellenreiter, der erste Rettungsschwimmer am Waimea Bay rettete zahlreiche Leben. Nun wird ihm zu Ehren gesurft.

"Eddie would go?!" So lautet die Redewendung, die jeder echte Surfer kennt.

Eddie hätte keine Angst gehabt, egal wie groß die Wellen sind? er wäre hinein gegangen, er hätte sich in die wilden Fluten gestürzt. In Gedenken an diesen Helden treffen sich nun die wagemutigsten Big Wave-Surfer der Welt.

?Eddie would go?!"

1978 wurde Eddie selbst zur Legende. Als Freiwilliger war er unterwegs, um während einer Seereise auf den Spuren der alten Polynesier zu wandeln. Doch schon in der ersten Nacht kenterte das Schiff in einem wilden Sturm. Rettungsschwimmer Aikau wollte mit seinem Surfbrett Hilfe holen und stürzte sich wagemutig in die meterhohen Fluten, um über 20 Kilometer zurück zu paddeln, nur ein Ziel vor Augen: Hilfe holen?

nur Stunden später wurden die anderen gerettet. Eddie Aikau jedoch wurde nie wieder gesehen. Er wurde nur 33 Jahre alt.

Von da an wurde ?Eddie would go?!" zum geflügelten Wort für außerordentlichen Mut, sich auch in die höchsten Wellen zu wagen.

Zu seinen Ehren findet jedes Jahr eine Gedenkveranstaltung am Waimea Bay auf Hawaii statt. The Quiksilver in memory of Eddie Aikau ist einer der bekanntesten Big Wave-Events der Welt. Ab Anfang Dezember wartet hier die Prominenz des Big Wave-Surfens täglich auf die eine richtige Welle, die laut Statuten mindestens 20 Fuß hoch sein muss.

Aufregende Fotos zum Eddie Aikau Invitational Surf Contest gibt es auf sport2.de.

Die Waiting Period begann am 1. Dezember und endet erst am 28. Februar kommenden Jahres. 28 der weltbesten Big Wave-Surfer wurden in einer Abstimmung von einflussreichen Rettungsschwimmern, Vertretern der Surf-Industrie und internationalen Surf-Verbänden ausgewählt und sind angereist, um am 24. Eddie Aikau Invitational Surf Contest teilzunehmen. Seit 1984 waren die Wellen nur sieben Mal hoch genug und die Wetterbedingungen geeignet, um den Contest durchführen zu können.

Mehr Infos zum Thema Wellenreiten gibt es auf sport2.de im Bereich SURF.

Autoren: Birgit Axler | Katrin HübnerFotos: © Quiksilver | ASP

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