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Robbie Maddison ist spezialisiert auf verrückte Weltrekorde mit dem Motorrad. © Sport2

Las Vegas (USA) ? Robbie Maddison (27) sprang beim New Year No Limit ins neue Jahr. Daran ist nichts besonderes, aber sein Sprung bedeutete einen Weltrekord. Dabei standen seine Chancen in der Stadt der Spieler alles andere als gut.

Sylvester. Las Vegas. Ein Motorrad. Eine zehn Meter hohe Rampe. Der Nachbau des Triumphbogens ? 30 Meter hoch. Das waren kurz umrissen die Vorraussetzungen beim Red Bull New Year No Limit. Der Australier versuchte mit dem Motorrad auf den Triumphbogen zu springen. Freestyle-Motocross mal anders.

Mit Vollgas rauschte er auf die Schanze zu, hob ab, flog durch die Lüfte und kam hoch oben auf dem Triumphbogen zu stehen. Weltrekord geschafft!

Nun musste er aber den Gang in den gähnenden Abgrund antreten. 25 Meter tief. Er sprang hinab und landete auf der Zielrampe. Dabei zog er sich eine klaffende Wunde an der linken Hand zu. ?Das war definitiv der gefährlichste Sprung meines Lebens?, meinte der Mann aus Kiama in Neusüdwales.

Wenn Maddison so etwas sagt, dann will das was heißen. Er ist auf spektakuläre Sprünge spezialisiert. Ein moderner Evel Kenivel. Exakt zuvor sprang er 98 Meter weit über ein ganzes Football-Feld. Natürlich ebenfalls ein Weltrekord.

Nicht alle Weltrekordversuche endeten New Year No Limit mit einem Happy End. Ryc Millen schaffte zwar den ersehnten Rückwärtssalto mit seinem LKW, doch bei der Landung erwies er sich als Bruchpilot. Der Truck überschlug sich mehrfach. Der Neuseeländer blieb unverletzt.

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Von Tobias CremerFotos: © Chris Pondella für Red Bull Global-Newsroom.com

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