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Wave-running und Flatlandriden sind Variationen des so genannten Skimboardens. Der Ursprung geht bis in die späten 1920er zurück, als kalifornische Rettungsschwimmer eine Holzplatte nutzten, um gegen die Langeweile über den Strand zu rutschen.

Schnell wurde der enorm hohe Spaßfaktor und die Vorteile des neuen Sportgerätes erkannt. Basistricks tragen so klangvolle Namen wie Speed run und Fly away.

Ein regelrechter Boom entstand in den achtziger Jahren, als ein Foto des Skimboarders Tom Trager auf dem Cover der Sports Illustrated landete. Es war von der Zeitschrift keineswegs beabsichtig, ein Foto von einem Skimboarder zu veröffentlichen: Sports Illustrated war in dem Glauben, dass Tom Trager ein Surfer wäre.

Mittlerweile gibt es auf der ganzen Welt Skimboarder, und dass nicht nur am Meer, sondern auch an Binnengewässern.

Wave-running

Während man am Meer beim so genannten Wave-running, zehn Meter vom Meeresufer entfernt am Strand steht, wartet man auf eine gute Welle. Wenn Dann rennt man so schnell es geht los, mit dem Board in der Hand geradewegs auf Meer zu. Im richtigen Moment lässt der Rider das Board fallen und springt darauf. Durch das Aquaplaning rutscht er direkt auf die Welle zu. Nun kann er auf der Welle reiten und seine Manöver machen. Ein Ride kann sich über mehrere 100 Meter erstrecken.

Flatlandriding

Beim Flatlandriding, auch Inland-Skiming genannt, gilt dasselbe Prinzip wie beim Wave-running, nur dass man sich einen Fluss, See, etc. sucht. Man steht parallel zu dem flach auslaufenden Wasser. Auch hier rennt der Rider mit dem Board in der Hand los und macht sich das das Aquaplaning zu nutze. Beim Flatlandriden sind Tricks wie beim Skateboarden möglich.

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Autoren: Birgit Axler | Patrick Reiners Fotos: © Patrick Reiners

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