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Der Deutsche Alex Tank tankte sich bis auf den dritten Platz durch. © Sport2

München ? Es war sein erster Auftritt in Europa und er nimmt gleich einen Titel mit nach Hause. Die Rede ist von Louif Paradis. Der Kanadier gewann gestern auf den Stufen des Theatron im Münchener Olympiastadion die Rip Curl Rail Sessions.

"Ich bin zum ersten Mal in Europa, zum ersten Mal in Deutschland, und gleich ein Sieg ? ich bin stoked!", freute sich Louif Paradis nach der Siegerehrung bei den Rip Curl Rail Sessions. "Die Location war fantastisch!"

Vor den Augen der prominenten Preisrichter (Mathieu Giraud (FRA), Marc Swoboda (AUT) und Basti Ring (GER)) begeisterte Luif die 1500 Zuschauer mit kreativen und waghalsigen Einlagen.

Es muss nicht der letzte Sieg in Europa gewesen sein, denn Dank seines Erfolges in München ist er nun Besitzer einer Wildcard für die Champs Open. In der Schweiz freut man sich schon auf den smarten Kanadier.

Auf den zweiten Platz schob sich der Isländer Halldor Helgason vor. Im Finale unter Flutlicht verwies er den Deutschen Alex Tank auf den dritten Rang.

Für Alex Rang ein prima Ergebnis. Gehörte er doch nicht zu den gesetzten Fahrern und musste durch die Qualifikation, um in die Mainsession einzuziehen. Auch hier gehörte er zu den besten und buchte ein Finalticket. Dort musste er sich den beiden gesetzten Profis geschlagen geben. "Das war einfach spitze!", freute sich der Sonthofener dennoch über seinen Podestplatz.

Auch Preisrichter Marc Swoboda fand für die Veranstaltung eindeutige Worte: "Das war echt hardcore!" Ebenso das Preisgeld von 10.000 Euro.

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Von Tobias CremerFotos: © Rip Curl

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