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Zu schnell, die Fähre konnte den Windsurfern nichts entgegensetzen. © Sport2

Mensch gegen Maschine. 5,5 Quadratmeter Segelfläche gegen 48.000 Pferdestärken. Neilpryde hat seine neuen Racesegel vorgestellt. Im Wettkampf: Windsurfer gegen Superferry. Mit dabei Robby Swift, Micah Buziani und Antoine Albeau.

Ein Hubschrauber samt Kamerateam und Jason Polakow auf einem Jetboot sind den Windsurfern gefolgt. Im Schatten der West Maui Mountains haben sie auf die Hawaii Superferry nach Molokai gewartet. Ihre Trumpfkarte in diesem ungleichen Vergleich: ihre neuen Segel.

"Oft testen wir unsere NeilPryde Racesegel im Hafen von Kahului. Meist sehen wir dort diese Superfähre ein- und ausfahren. Ich weiß gar nicht mehr genau wer die Idee hatte, hinter der Fähre herzujagen, um Fotos zu machen, aber ich muss sagen: Es war wirklich ein sehr lustiger Tag!", erinnert sich Robby Swift an die Geburtsstunde der Idee.

Die Anspannung stieg, als der 107 Meter lange Katamaran am Horizont auftauchte. Hektik unter Windsurfern, Kamerateam und Begleitboot. Dann schossen sie los. Hart am Wind. Über 80 Kilometer mit halsbrecherischem Speed lieferten sie der High-Tech-Fähre ein packendes Duell.

Unglaublich, aber wahr. Satte 40 Knoten machte die Schnellfähre. Damit ist klar, wer wem folgte, denn die Jungs rund um Robby Swift waren mit 49,09 Knoten unterwegs!

Eine herbe Niederlage für die ungeliebte und 300 Millionen US Dollar teure Fähre, die in Verdacht stehen soll, die Buckelwale von der Küste Hawaiis zu vertreiben. Hut ab für die Windsurfer.

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Tobias Cremer | Miriam KristenFotos: © Jerome Houyvet

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