Dr. Karl-Heinz Moser hat die Verletzungen in der Ultimate Fighting Championship untersucht und kommt zu einem überraschenden Ergebnis was die von Politikern und Experten geäußerte Verbotsanträge anbelangt.

"Aus medizinischer Sicht müsste man dann alle professionellen Sportarten mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbieten ? neben den Kampfsportarten auch Fußball, Reiten, Skifahren oder Autorennen", so der Sportmediziner, der als Ringarzt das Verletzungsrisiko kennt. "Nach US-Untersuchungen liegt das Todesfall- oder Verletzungsrisiko der Arbeiter höher, als das der Sportler."

"Im Boxen gab es in den Jahren 2000 bis 2007 einschließlich der Toughman Fights 68 Todesfälle, bei geregelten MMA-Kämpfen kam es zwischen 2001 und 2007 zu keinem einzigen tödlichen Zwischenfall. Mit 3 Prozent entspricht das Risiko dem von internationalen Taekwondo-Kämpfen", so Moser.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel