Im Jahr 2002 war Matthias Behr nur einen kleinen Impuls vom Selbstmord entfernt. "Ein winziger Funke Rest-Vernunft" hinderte den Fecht-Olympiasieger von 1976 damals daran sich von einer Brücke zu stürzen.

Im Viertelfinale der WM 1982 durchstieß Behrs abgebrochenes Florett die poröse Fechtmaske seines Gegners Wladimir Smirnow und drang über das Auge ins Hirn ein. Der Olympiasieger von 1980 starb wenig später.

Behr hatte unverschuldet ein Leben ausgelöscht und versank immer wieder in Vorwürfen, Zweifeln und Depressionen.

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