Nach dem Bombenanschlag im indischen Pune hat Deutschlands Vorrunden-Gegner Neuseeland seine Anreise zur Hockey-WM der Herren in Neu Delhi (28. Februar bis 13. März) bis auf weiteres verschoben.

"Auch wenn wir weiterhin unsere Teilnahme an der WM planen, haben wir entschieden, unsere Mannschaft vorerst in Perth bleiben zu lassen und nicht nach Indien zu reisen", erklärte Neuseelands Verbandschefin Hilary Poole zur Terrorgefahr auf dem Subkontinent. Die "Kiwis" sind laut WM-Spielplan am 9. Märtz fünfter und letzter Gruppengegner vonm Titelverteidiger Deutschland.

Indiens Regierung und die WN-Organisatoren garantierten unterdessen nach dem Terroranschlag mit elf Todesopfern für das WM-Turnier, das auch als Test für die im Herbst ebenfalls in Indiens Metropole stattfindenden Commonwealth Games gilt, ein Höchstmaß an Sicherheit. "Wir haben sehr detaillierte Pläne zur Gewährung der Sicherheit ausgearbeitet", erklärte Innenminister G.K. Pilai.

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