Durch ein in Deutschland entwickeltes Nachweisverfahren wurde erstmals in der Sportgeschichte ein Athlet nach der Einnahme von Wachstumshormonen überführt.

"Das ist ein Meilenstein im Kampf gegen Doping", erklärte IOC-Vizepräsident Thomas Bach zum positiven Test beim früheren britischen Rugby-Nationalspieler Terry Newton von den Wakefield Trinity Wildcats.

Der 31-Jährige war nach Verdachtsmomenten bei einer Zielkontrolle am 24. November vergangenen Jahres im Training positiv getestet worden. Er wurde für zwei Jahre bis 23. November 2011 gesperrt und hat gegen dieses Urteil nach Angaben der britischen Anti-Doping-Agentur (UKAD) keinen Einspruch eingelegt.

Bach meinte nach dem Erfolg, der durch das Nachweisverfahren von Prof. Christian Strasburger von der Berliner Charite entwickelt wurde: "Man kann den Forschern und der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gratulieren. Dieser große Schritt wird eine weitere abschreckende Wirkung haben. Bei Olympia ist dieser Effekt durch das Einfrieren der Proben für Nachtests über acht Jahre bereits gegeben."

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