Die vor den Olympischen Spielen in Vancouver von Österreichs NOK-Chef Karl Stoss geäußerten Doping-Mutmaßungen gegen deutsche Sportler sind laut der Wiener Blutbank Humanplasma aus der Luft gegriffen.

"Nach allen uns vorliegenden Informationen waren keine deutschen Sportlerinnen und Sportler zur Blutabnahme bei Humanplasma", hieß es in einem offenen Brief des Unternehmens an Stoss, der vor den Winterspielen in Vancouver von einer "dubiosen Liste" gesprochen hatte, auf der auch `eine ganze Menge von deutschen Sportlerinnen und Sportlern" gestanden haben sollen.

"Diese Behauptung ist falsch", schrieb Humanplasma weiter und übte harsche Kritik am Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees. Stoss' Spekulationen ("Man sollte nicht mit Steinen in Glashäusern werfen, wo man selbst drinnen sitzt") hätten mit der Realität nichts zu tun und seien im Anti-Doping-Kampf kontraproduktiv.

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