Nach der anhaltenden Kritik an der laschen Handhabung im Anti-Doping-Kampf will Spanien seine Gesetzgebung ändern, um die Kooperation zwischen Zivil- und Sportgerichten zu verbessern.

Das kündigte jedenfalls der spanische Sportminister Jaime Lissavetzky in der Sporttageszeitung Marca an. "Dopingfälle standen häufig im rechtsfreien Raum. Wir werden Möglichkeiten finden, um eine größere Flexibilität zu erreichen. Die Reform wird im Einklang mit dem Welt-Anti-Doping-Code stehen", sagte Lissavetzky.

Die spanische Justiz hatte sich zuletzt die Verärgerung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auf sich gezogen, da sie die Herausgabe der Akten aus der Operacion Puerto verweigerte. Frühestens nach Ende des Prozesses könnten die Unterlagen eingesehen werden, was nicht vor 2011 geschehen dürfte.

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