Leichtathletik-Star Usain Bolt hat zum zweiten Mal hintereinander den Sport-Oscar bekommen.

Jamaikas Sprint-Phänomen, das bei der WM 2009 in Berlin wie schon bei Olympia 2008 über 100 und 200 m in Weltrekordzeit gewonnen hatte, wurde am Mittwoch in Abu Dhabi mit dem Laureus Award ausgezeichnet, war aber nicht persönlich anwesend.

Die vier deutschen Nominierungen in den insgesamt sieben Kategorien gingen bei der Gala im Emirates Palace leer aus.

"Sportlerin des Jahres 2009" wurde nach ihren Grand-Slam-Siegen in Australien und Wimbledon Tennisspielerin Serena Williams (USA).

Die Formel 1 räumte 30 Kilometer vom Grand-Prix-Kurs des Emirates entfernt groß ab: Nach dem ersten Fahrer-WM-Titel wurde der Brite Jenson Button für den "Durchbruch des Jahres" geehrt, sein Rennstall Brawn GP (mittlerweile Mercedes GP) als Mannschaft des Jahres.

Das Comeback des Jahres gelang der Belgierin Kim Clijsters, die im dritten Turnier nach zweijähriger Pause die US Open gewann.

Den Preis im Behindertensport erhielt die südafrikanische Schwimmerin Natalie du Toit.

Mit dem Action-Sportler-Preis geehrt wurde die Australierin Stephanie Gilmore, dreifache Weltmeisterin im Wellenreiten.

Für ihren Einsatz für Frauen im Sport und ihre Tätigkeit im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wurde Laureus-Akademie-Mitglied Nawal El Moutawakel mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet. Der 2,20 m lange NBA-Star Dikembe Mutombo erhielt den Preis für soziale Leistungen für seine karitative Arbeit in seinem Heimatland Kongo.

Deutsche Kandidatenwaren: Britta Steffen, die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft, Fußball-Meister VfL Wolfsburg und Michael Teuber.

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