Im Fall des Startverbots für 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya drohen deren Anwälte dem südafrikanischen Leichtathletik-Verband ASA mit einer Klage.

"Wir erwägen, juristische Mittel gegen den Verband einzulegen", sagte Anwalt Benedict Phiri der Nachrichtenagentur "Reuters": "Unserer Meinung nach ist die Sperre illegal. Wir werden um den Schutz von Casters Rechten kämpfen."

Semenya, die sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale besitzen soll, war 2009 erst drei Monate nach der WM in Berlin als Weltmeisterin bestätigt worden.

Bis zur abschließenden Klärung durch den Weltverband IAAF gilt ein internationales Startverbot für die Südafrikanerin. Mit einer Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse wird nicht vor Juni gerechnet.

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