Die deutschen Judoka haben bei den Europameisterschaften in Wien einen schwachen Start hingelegt. Mareen Kräh aus Spremberg kämpfte sich in der Klasse bis 52 kg bis ins "kleine Finale", verpasste die Bronzemedaille aber durch eine Niederlage gegen die Französin Penelope Bonna und musste sich als beste Deutsche des ersten Wettkampftages mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Michaela Baschin, Hannah Brück, Robert Kopiske und Adrian Kulisch schieden dagegen vorzeitig aus. "Im Hinblick auf die kommende Olympia-Qualifikation war das eine sehr gute Leistung von Mareen. Die Männer haben ihr Leistungsvermögen heute aber leider nicht ausgeschöpft", sagte Lutz Pitsch, Vizepräsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB).

Baschin (Backnang/bis 48 kg), die 2006 und 2009 jeweils die Bronzemdaille gewonnen hatte, konnte die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen, und schied bereits nach dem ersten Kampf aus. Brück (Esslingen/bis 57 kg) verlor bei ihrer ersten EM-Teilnahme nach einem Freilos in der ersten Runde gegen die spätere Europameisterin Corina Oana Caprioriu aus Rumänien.

In den untersten Gewichtsklassen der Männer überstand Kopiske (Potsdam/bis 60 kg) nur seinen Eröffnungskampf. Für Kulisch (Esslingen/bis 66 kg) war bereits nach der ersten Runde Endstation.

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