In Folge des Humanplasma-Skandals hat die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) Österreichs gegen mindestens 14 Sportler Verfahren eingeleitet.

Nach Informationen der Zeitung "Österreich" haben Athleten von der NADA Post erhalten, die von 2003 bis 2006 Kunden der Blutbank Humanplasma in Wien gewesen sein sollen, die im Mittelpunkt des Dopingskandals steht. Die NADA berufe sich dabei auf die Akten der SOKO Doping.

Verfahren wurden demnach eingeleitet gegen die überführten bzw. geständigen Doper Bernhard Kohl und Christian Pfannberger (beide Radsport) sowie Stephanie Graf (Leichtathletik), die zugegeben hatte, Blut abgegeben, aber nicht zurückgeführt zu haben.

Des Weiteren sollen noch drei weitere Radsportler, ein Skilangläufer, sechs Ruderer und ein Triathlet auf der Liste stehen.

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