Der Australier Neil Robertson ist neuer Snooker-Weltmeister. Bei der WM im Crucible Theatre in Sheffield setzte sich der 28-Jährige im Finale gegen Ex-Weltmeister Graeme

Dott aus Schottland 18:13 durch. Damit ist Robertson der erste Weltmeister seit 1980, der nicht aus Großbritannien oder Irland stammt.

Vor 30 Jahren hatte der Kanadier Cliff Thorborn den Titel gewonnen.

"Es ist ein großartiges Gefühl nach diesem kräfteaufreibenden Spiel", sagte der frisch gekürte Champion nach 35 gespielten Frames.

Robertson durfte sich zudem über 381.000 Dollar Preisgeld freuen. Dott, Weltmeister von 2006, gratulierte dem Australier: "Er hat verdient gewonnen. Er war über das gesamte Match besser. Ich weiß gar nicht, wie ich noch 13 Frames geholt habe."

Mit dem Erfolg kletterte Robertson in der Weltrangliste auf den zweiten Platz. Sein unterlegener Finalgegner gehört nun wieder zu den Top 16 der Welt.

Titelverteidiger John Higgins (Schottland) war bereits im Achtelfinale an Englands Snooker-Legende Steve Davis gescheitert.

Der sechsmalige Weltmeister schied im Viertelfinale gegen Robertson aus. Ebenfalls in der Runde der letzten Acht scheiterte Englands Superstar Ronnie O'Sullivan, dreimaliger Champion und Nummer eins der Weltrangliste, an Mark Selby (England).

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