Nach Monaten heftiger Kontroversen hat Italiens Olympisches Komitee (CONI) am Mittwoch beschlossen, dass Rom die Kandidatur für die Olympischen Sommerspiele 2020 einreichen wird. Die Ewige Stadt, 1960 Gastgeber der Spiele, setzte sich im Duell mit Venedig durch.

Das Votum für Rom, das mit seiner Kandidatur für 2004 an Athen gescheitert war, löste in Norditalien Polemik aus. Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, beschuldigte CONI-Präsident Gianni Petrucci, dem Druck der Politik nachgegeben zu haben.

Interesse an den Sommerspielen 2020 haben drei Jahre vor der Vergabe in Buenos Aires bereits Madrid und Tokio angemeldet. Bewerbungen wurden auch erwogen in der Türkei, Südafrika, Marokko und Dubai.

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