Sechseinhalb Wochen vor den Fecht-Europameisterschaften in Leipzig ist Florett-Olympiasieger Benjamin Kleibrink von seiner Bestform weit entfernt. Der 24-Jährige aus Tauberbischofsheim belegte beim Grand Prix in St. Petersburg den am Dienstag den zwölften Platz.

Im Achtelfinale war er gegen den Weltranglistenvierten Andrea Cassara (Italien) chancenlos.

Bundestrainer Uli Schreck war mit Kleibrinks Leistung aber zufrieden. "Er bestätigt seine klar aufsteigende Tendenz. Bei ihm läuft alles in die richtige Richtung", sagte Schreck.

Vor zehn Tagen hatte Kleibrink sich mit einem dritten Platz in Tokio in der Spitze zurückgemeldet.

Peter Joppich, dreimaliger Weltmeister, verlor schon im 32er-Tableau gegen den Chinesen Ma Jianfei 9:15, wurde aber wegen seiner guten Position in der Setzliste noch 17. Andre Wessels und Sebastian Bachmann (beide Bonn) schieden in der Runde der letzten 64 aus.

Dennoch wurden anschließend beide wie Kleibrink und Joppich für die EM (16. bis 22. Juli) und die WM in Paris im November nominiert. `Mit diesem Team rechne ich mir einiges aus", sagte Schreck.

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