Köln bleibt die deutsche Hockey-Hauptstadt. Die Männer von Rot-Weiß Köln setzten sich im Finale um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft gegen Euro-Hockey-League-Sieger UHC Hamburg 4:2 (1:2) durch und verteidigten damit den Titel erfolgreich.

In der ersten Halbzeit waren die Hamburger in der Neuauflage des Vorjahresfinales überlegen und führten schon nach 19 Minuten durch Treffer von Jonas Fürste (6.) und Marco Miltkau (19.) 2:0.

Die Kölner, die mit acht Olympiasiegern im Team als Favoriten aufgelaufen waren, ließen sich jedoch nicht beeindrucken. Zunächst erzielte Constantin Axer den Anschlusstreffer (30.), und kurz nach der Pause sorgte Fabian Bauwens-Adenauer (38.) für den Ausgleich. Danach war das Spiel wieder völlig offen.

Marcel Meurer brachte den Titelverteidiger erstmals in Führung (57.). Für die Entscheidung sorgte Christopher Zeller (66.). Damit müssen die Hamburger weiter auf ihren ersten Titel warten.

Das Spiel um Platz drei hatte zuvor der Mannheimer HC gegen Uhlenhorst Mülheim 2:1 (1:1) für sich entschieden. Damit haben sich die Mannheimer einen Startplatz in der Euro Hockey League gesichert.

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