Zehn prominente Persönlichkeiten aus dem Sport zählten am Mittwoch bei der Wahl des Bundespräsidenten in Berlin zu den 1244 Mitgliedern der Bundesversammlung. Neun von ihnen wurden durch Landesparteien nominiert. Als Mitglied des Bundestages wählte der frühere Turn-Weltmeister Eberhard Gienger (CDU), Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Zu den von Parteien nominierten Personen zählten DOSB-Präsident Thomas Bach (FDP), Fecht-Olympiasieger von 1976 und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Clemens Prokop (SPD) als Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und Rainer Brechtken (SPD) als Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB).

Aus Funktionärskreisen wählten auch Günter Ploß (SPD), Präsident des Landessportbundes Hamburg, und Erwin Staudt (SPD), Präsident des VfB Stuttgart.

Zum Kreis der wählenden Sportler gehörten die 12-malige Paralympics-Siegerin Verena Bentele (SPD) und Georg Hettich (CDU), Olympiasieger von 2006 in der Nordischen Kombination; außerdem Frank Ullrich, Biathlon-Olympiasieger von 1980 und bis nach den Winterspielen 2010 in Vancouver Bundestrainer der Männer.

In der Bundesversammlung, die nur zur Wahl des Bundespräsidenten zusammenkommt, sind überwiegend Bundes- oder Landtags-Abgeordnete vertreten. Es können aber auch Persönlichkeiten aus anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ein Mandat erhalten.

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