Das indianische Lacrosse-Team darf nicht an der Weltmeisterschaft in Manchester (15. bis 24. Juli) teilnehmen.

Das gab das Organisationskomitee der WM bekannt. Dieser Entscheidung ging ein bürokratischer Streit um die traditionellen Pässe der indianischen Teammitglieder voraus. Erst verweigerten die USA den Spielern die Ausreise, dann verhinderte Großbritannien die Einreise der Indianer vom Stamm der Irokesen.

"Für das Team der Irokesen stand die Tür zur Lacrosse-WM immer offen, und falls sie ihr Visum doch noch bekommen, werden sie von uns mit offenen Armen empfangen. Doch unglücklicherweise ist es nun zu spät, noch auf Wettkampfbasis am Turnier teilzunehmen", sagte David Marsden, Chef des Organisationskomitees.

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