Golf-Champion Tiger Woods ist allen außerehelichen Affären zum Trotz zum fünften Mal seit 2006 zum beliebtesten Sportler in den USA gewählt worden.

Der 34-Jährige, Nummer eins der Weltrangliste, muss sich den Platz an der Sonne allerdings mit NBA-Superstar Kobe Bryant teilen. Bei der Wahl der beliebtesten Athletin landeten die Tennis-Schwestern Serena und Venus Williams auf den beiden ersten Plätzen.

Kobe Bryant, Shooting Guard der Los Angeles Lakers und fünfmaliger NBA-Champion, hat sich von Position vier im vergangenen Jahr in der Beliebtheitsskala bis ganz nach oben vorgearbeitet. Ähnlich wie Tiger Woods war auch er 2003 in eine Sex-Affäre verwickelt gewesen.

Die Hotelangestellte Katelyn Faber hatte ihn der Vergewaltigung bezichtigt, ihre Aussage aber später zurückgezogen. Zahlreiche Sponsoren hatten daraufhin ihre Werbeverträge mit Bryant gekündigt. Diese Erfahrung hatte auch Woods nach Bekanntwerden seiner sexuellen Eskapaden gemacht.

Zum Zeitpunkt der diesjährigen Abstimmung Mitte Juni hatte Bryant mit den Lakers die NBA-Finalserie gegen die Boston Celtics gespielt und gewonnen. Woods feierte im Juni sein Major-Comeback mit einem vierten Platz bei der US Open.

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