Routinier Maik Eckhardt aus Westfalen hat sich bei den deutschen Meisterschaften der Sportschützen in München-Garching den Titel in der "Königsdisziplin" gesichert.

Der viermalige Olympiateilnehmer holte sich mit 1264,8 Ringen den Sieg im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr vor Magnus Weinberger (Fürth/1263,2 Ringe) und Richard Dietzsch (Oberau/1260,5 Ringe). Noch vor drei Wochen war Eckhardt an gleicher Stelle bei den Weltmeisterschaften 14. geworden.

Auch mit der Luftpistole setzte sich am Freitag ein erfahrener Mann durch. Der Berliner Uwe Potteck, Olympiasieger von Montreal 1976, setzte sich in einem spannenden Endkampf mit insgesamt 679,3 Ringen gegen Nationalschützen Patrik Lengerer (Stuttgart/677,9 Ringe) durch.

Auch auf Rang drei landete in Florian Schmidt aus Frankfurt an der Oder (676,5 Ringe) ebenfalls ein Nationalkaderschütze des Deutschen Schützenbundes (DSB).

Potteck bezeichnete seinen Sieg als "richtig schönen Mitnahmeeffekt": Eigentlich wollte er sich auf den Wettkampf in seiner Altersklasse am kommenden Montag konzentrieren, "aber dann konnte ich die anderen doch noch etwas ärgern", sagte der 55-Jährige.

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