Für Fünfkampf-Olympiasiegerin Lena Schöneborn ist der Traum vom ersten WM-Titel geplatzt. Bei den Weltmeisterschaften im chinesichen Chengdu reichte es für die Bonnerin, die wegen einer Fußverletzung leicht gehandicapt am Start war, am Ende mit 5216 Punkten aber immerhin noch zur Bronzemedaille.

Gold ging an die Französin Amelie Caze (5344), die bereits ihren dritten WM-Titel feiern durfte, vor der Weltranglistenersten Donata Rimsaite aus Litauen (5272).

Schöneborn war mit einem dritten Platz im Fechten gut in das Finale gestartet, dann aber mit einem enttäuschenden 24. Rang im Schwimmen zurückgefallen. Mit einer Top-Platzierung im Reiten kämpfte sich die 24-Jährige zurück, konnte im abschließenden Combined Event bestehend aus Laufen und Schießen die 38 Sekunden Rückstand auf Caze jedoch nicht mehr wettmachen und musste außerdem Rimsaite vorbeiziehen lassen.

Die weiteren Starterinnen aus Deutschland hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Annika Schleu (Berlin/4956) wurde 13., Eva Trautmann (Darmstadt/4660) landete auf Platz 24, für Claudia Knack (Berlin/4532) sprang am Ende Rang 28 heraus.

Am Freitag hatte der Potsdamer Stefan Köllner im Endkampf der Männer einen guten achten Platz belegt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel