Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat zum Abschluss der WM der Modernen Fünfkämpfer im chinesischen Chengdu eine weitere Medaille verpasst. Drei Tage nach Einzel-Bronze musste sich die 24 Jahre alte Studentin aus Bonn mit der deutschen Frauenstaffel mit Platz fünf begnügen.

Die Hoffnungen auf Edelmetall platzten für Schöneborn, Eva Trautmann (Darmstadt) und Annika Schleu (Berlin) bereits zum Auftakt beim Fechten. Das Trio belegte in der Disziplin nur Rang neun von zehn Teams. Im Anschluss kämpften sie sich mit insgesamt 5048 Punkten zumindest noch auf Platz fünf vor.

"Leider war nach der ersten Disziplin nicht mehr soviel möglich. Dafür haben sich die Mädels noch gut aus der Affäre gezogen", sagte Trainerin Kim Raisner: "Nur bei Fehlern der Konkurrenz wäre noch eine Medaille möglich gewesen."

Den WM-Titel sicherte sich Russland (5374) vor Frankreich (5214) und Gastgeber China (5166).

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