Die Pleitenserie der deutschen Ringer bei den Weltmeisterschaften in Moskau hat sich auch am vierten Wettkampftag fortgesetzt. Yvonne Englich vom RSV Frankfurt/Oder unterlag im Viertelfinale der Gewichtsklasse bis 63 kg der Kolumbianierin Sandra Roa Velandia und schied damit vorzeitig aus.

In der ersten Runde hatte sich Englich noch gegen Anastasija Huchok (Weißrussland) durchgesetzt. Da der Deutsche Ringer-Bund (DRB) in den Gewichtsklassen bis 55 und 59 kg keine Starterin nach Moskau geschickt hatte, war am Donnerstag nur Englich auf die Matte gegangen.

An den ersten drei Tagen waren bereits Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) sowie das gesamte Griechisch-Römisch-Team der Männer vorzeitig ausgeschieden.

Nun ruhen die Hoffnungen des DRB auf Maria Selmaier (67 kg/KSC Motor Jena), Maria Müller (72 kg/SV Lok Altenburg) und dem Freistil-Team der Männer. Sie gehen von Freitag bis Sonntag an den Start.

Bei den Titelkämpfen vor einem Jahr in Dänemark war der DRB erstmals seit der gemeinsamen Austragung aller drei Stilarten bei einer WM ohne Medaille geblieben. Die Konsequenz war damals ein von DRB-Präsident Manfred Werner in Gang gebrachtes Stühlerücken innerhalb des Trainerteams.

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