Die Verantwortlichen der in Neu-Delhi beginnenden Commonwealth Games (3. bis 14. Oktober) setzen Affen zum Schutz der Wettkampfstätten quasi als Wachpersonal ein. Insgesamt sollen 38 Languren-Affen dabei helfen, ihre kleineren und schwächeren Artverwandten aus dem Umfeld der Sportstätten und VIP-Bereiche zu vertreiben.

Insbesondere der Schwimm-Komplex könnte ein Ziel für Affenangriffe darstellen, sagte ein Sprecher.

Die tierischen Problemfälle bereiten den Organisatoren bereits seit einiger Zeit Kopfzerbrechen. Erst in der letzten Woche hatte eine Kobra im neu errichteten Tenniszentrum für Aufregung gesorgt. Schlangenfänger mussten das ausgewachsene Reptil aus dem R.K.-Khanna-Stadion entfernen.

Darüber hinaus waren zuletzt immer wieder streunende Hunde in zahlreichen Wettkampfstätten gesichtet worden.

Neben den "Super-Affen" sollen 17.000 Soldaten und 80.000 Polizisten für die Sicherheit in der indischen Metropole sorgen.

"Wir versuchen uns bestens auf alle Eventualitäten vorzubereiten", sagte der indische Innenminister G.K. Pillai am Sonntag. Überall in der Stadt zeigen Sicherheitskräfte eine enorme Präsenz. Sogar mitten in der Nacht patrouillieren schwer bewaffnete Einheiten in großen Teilen der Metropole.

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