Die Sportförderung bleibt trotz der angespannten Haushaltslage des Bundes wohl von gravierenden Kürzungen verschont. Nach einem Entwurf des Bundesinnenministeriums (BMI) soll im Jahr 2011 der Spitzensport mit rund 132,8 Millionen Euro gefördert werden.

Das entspricht einer Kürzung im Vergleich zum Vorjahr (138,3 Mio) um rund 5,5 Millionen. BMI-Staatssekretär Christoph Bergner sagte im Sportausschuss des Bundestages, dass das Minus von knapp vier Prozent nur zum Teil der Konsolidierung des Bundeshaushaltes geschuldet sei.

So würden alleine die für 2010 veranschlagten 1,5 Millionen Euro für das Kulturprogramm der Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen entfallen. Nicht gekürzt werden sollen die Mittel zur Bekämpfung von Doping (3,336 Millionen Euro).

Die Zuwendungen für die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland verdoppeln sich auf 300.000 Euro.

"Der Sport wird offensichtlich nicht der große Steinbruch der Einsparungen", sagte SPD-Politiker Martin Gerster, kritisierte jedoch besonders die Einsparungen bei sozialen Projekten.

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