Die Commonwealth-Spiele in Neu Delhi haben ihren dritten Dopingfall.

Nach 100-m-Siegerin Osayemi Oludamola und Hürdensprinter Samuel Okon (beide Nigeria), die positiv auf die amphetaminähnliche Substanz Methylhexaneamin getestet worden waren, flog ein indischer Athlet bei der Dopingkontrolle auf.

Der Name wird erst dann genannt, wenn der Betroffeneinformiert ist. Das war am Mittwoch zunächst noch nicht der Fall.

Bei Oludamola erwies sich unterdessen auch die B-Probe als positiv, der 24-Jährigen wurde daraufhin offiziell die Goldmedaille aberkannt. Die Sprinterin war im 100-m-Finale zunächst Zweite hinter Sally Pearson geworden.

Die Australierin wurde allerdings drei Stunden nach dem Rennen wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Gold geht nun an Natasha Mayers (St. Vincent und die Grenadinen).

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