Sportschützin Sonja Pfeilschifter hat beim Weltcup-Finale in München als Dritte im Dreistellungskampf ihren zweiten Podestplatz binnen 24 Stunden geholt.

Die Vizeweltmeisterin schaffte am Tag nach ihrem Luftgewehr-Sieg 685,9 Ringe, lag damit in der Königsdisziplin aber deutlich hinter der Siegerin Jamie Beyerle (USA/690,7).

Weltmeisterin Barabra Lechner (Triftern/683,0) landete auf Platz fünf.

Für den zweiten deutschen Podestplatz am zweiten von drei Final-Tagen sorgte Henri Junghänel als Überraschungs-Dritter im 60-Schuss-Liegendkampf.

Mit 701,5 Ringen lag er hauchdünn vor seinem viertplatzierten Teamkollegen Armin Rothemund (Brigachtal/701,4).

Der Weißrusse Sergej Martinow, der im Vorkampf den Weltrekord von perfekten 600 Ringen eingestellt hatte, triumphierte mit 703,2 Ringen.

"Meine Gewehrschützen zeigen hier exzellente Leistungen", sagte Bundestrainer Claus-Dieter Roth.

Pfeilschifter und Junghänel sorgten insgesamt für die deutschen Podestplätze Nummer drei und vier beim Weltcup-Finale.

Am Auftakttag hatte neben Pfeilschifter zudem Beate Gauß als Zweite mit dem Luftgewehr eine Medaille gewonnen.

Am Abend hatte die Olympiadritte Munkhbayar Dorjusren noch die Chance auf einen weiteren deutschen Podestplatz.

Sie ging als Zweite ins Finale mit der Sportpistole.

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