Japans Cheftrainer Mitsuo Tsukahara bangt bei den Asienspielen im chinesischen Guangzhou (12. bis 27. November) um die Sicherheit seiner Sportler.

"Die Stimmung könnte noch unfreundlicher werden als bei den Olympischen Spielen in Peking", sagte der fünfmalige Turn-Olympiasieger mit Blick auf die brisante Reise und warnte seine Athleten davor, das Athletendorf zu verlassen.

Streitigkeiten über die Gebietsverteilung im Ostchinesischen Meer hatten die Beziehungen beider Länder zuletzt erheblich belastet. Japans Nationales Olympisches Komitee (JOC) gab den Sportlern auch einen Verhaltenskodex mit auf den Weg.

"Wir haben unserer Delegation ein Handbuch mit einigen Richtlinien ausgehändigt", sagte ein JOC-Sprecher. Japans Sportler sind unter anderem angehalten, während der Spiele politische Themen aus ihren Blogs auszuklammern. Auch mögliche anti-japanische Demonstrationen in Guangzhou sollen nicht thematisiert werden.

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