Die deutschen Florett-Herren um den viermaligen Weltmeister Peter Joppich und Olympiasieger Benjamin Kleibrink sind bei der Fecht-WM in Paris im Viertelfinale ausgeschieden und haben erstmals seit neun Jahren eine Medaille bei Weltmeisterschaften verpasst.

Gegen Japan verlor das Quartett, in dem außerdem noch Sebastian Bachmann und Andre Weßels (beide Bonn) standen, 38:45 und landete auf Platz fünf. Zuletzt hatten die deutschen Florett-Herren viermal in Folge Silber geholt.

Dabei hatte der Tag für die Deutschen gut begonnen. Nach zwei Siegen über Australien (45:23) und Österreich waren sie souverän ins Viertelfinale eingezogen, dort war dann allerdings Endstation.

Gegen Japan lagen Joppich, Kleibrink und Co. schnell in Rückstand und konnten die Asiaten zu keinem Zeitpunkt in Gefahr bringen. Schnell vergrößerte sich der Rückstand auf zwischenzeitlich mehr als zehn Punkte (22:33), den auch Schlussfechter und Einzelweltmeister Joppich nicht entscheidend verkürzen konnte.

Im Endspiel hat sich die Mannschaft Chinas den Titel gesichert. Im Finale bezwangen die Chinesen den Titelverteidiger Italien mit 45:43. Bronze holte das Team aus Japan.

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