Der australische Anwalt John Coates ist am Dienstag in Lausanne zum neuen Präsidenten des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) gewählt worden.

Das 60-jährige Exekutiv-Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist der dritte Präsident der vor 16 Jahren gegründeten Einrichtung nach Keba Mbaye (Senegal) und Mino Auletta (Italien).

Coates, bisher CAS-Vizepräsident, tritt sein Amt am 1. Januar 2011 an. Neue Vizepräsidenten sind Gunnar Werner (Schweden) und Michael Lenard (USA).

John Coates ist erfolgreicher Geschäftsmann sowie Präsident des Nationalen Olympischen Komitees und der Sportstiftung Australiens.

Er war selbst Cricketspieler und Ruderer und ist auch Council-Mitglied des Ruder-Weltverbandes FISA. Coates war als Vizepräsident des Bewerbungskomitees 1993 wesentlich daran beteiligt, dass Australien den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney erhielt.

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