Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat am Samstag bei der 6. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in München die Ehrenmedaille des DOSB erhalten.

Es ist die höchste Auszeichnung dieser Dachorganisation mit ihren rund 27,5 Millionen Mitgliedern.

Auf Weizsäcker (90), der in München auf eigenen Wunsch als Persönliches Mitglied des DOSB ausschied, folgte in dem 15-köpfigen Gremium Horst Köhler (67), der im Mai 2010 als Staatsoberhaupt zurückgetreten war.

Weizsäcker: "Nun wünsche ich München nächstes Jahr ein gutes Gelingen bei der Vergabe der Winterspiele und der Paralympics 2018."

Bach versicherte: "Wir werden Ihr Bekenntnis zum Sport und zum DOSB nie vergessen. Sie haben den DOSB vom ersten Tag an wohlwollend und unterstützend begleitet."

Als Persönliche Mitglieder aus den Bereichen Politik, Kultur und Wirtschaft wurden neben Horst Köhler für vier Jahre gewählt: Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther (Ski alpin), Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der frühere NOK-Präsident Klaus Steinbach und Jürgen R. Thumann, Präsident Businesseurope.

Die Vollversammlung der Aktivensprecher benannte die Olympiasieger Kathrin Boron (Rudern), Andreas Dittmer (Kanu), Andre Lange (Bob) und Kati Wilhelm (Biathlon) sowie den Olympiadritten Henrik Stehlik (Turnen/Trampolin).

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel