Die massive Kritik deutscher Datenschützer an den nationalen Dopingkontrollen sorgt bei den Athleten für große Verunsicherung.

Weil ein Bewertungsentwurf des Landesdantenschutzbeauftragen in Rheinland-Pfalz die Vorgehensweise der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA bei den Kontrollen als "unerträgliche Verletzung der Intim- und Privatsphäre" sowie "rechtswidrige Datenverarbeitung" beurteilt, befürchten die Sportler nun Startverbote.

"Das wäre eine Katastrophe, weil das würde bedeuten, wenn wir den Code der NADA nicht erfüllen würden, dann wären wir international nicht startberechtigt. Das heißt, alle Mühen der letzten Jahre in Richtung Olympische Spiele 2012 wären umsonst, weil wir gar nicht starten dürften. Man würde quasi meinen Beruf zerstören", sagte Weisprung-Europameister Christian Reif dem ARD-Politik-Magazin "Report Mainz".

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel