In Abwesenheit der Topstars wie Olympiasieger Ole Bischof und Vizeweltmeister Andreas Tölzer sicherte sich der Judo-Nachwuchs bei den deutschen Meisterschaften in Ettlingen die Titel.

Der 22-Jährige Dino Pfeiffer (Karlsruhe) gewann in der Klasse bis 100 Kilogramm seinen ersten Titel. Er setzte sich im Finale gegen den früheren Serienmeister Dimitri Peters durch.

Bischof-Rivale Sven Maresch (Berlin) beherrschte die Klasse bis 81 Kilogramm und siegte in einem hochklassigen Endkampf gegen Robert Gess aus Leizig.

In der Klasse über 100 Kilogramm sicherte sich Tino Berau aus Berlin ebenso seinen ersten Meistertitel wie der Leipziger Norbert Fleischer (73 Kilogramm), der im Viertelfinale WM-Teilnehmer Christopher Voelk (Abensberg) bezwang.

Favoritensiege gab es in den Frauen-Konkurrenzen durch Mareen Kräh (Spremberg/52 Kilogramm), Luise Malzahn (Halle an der Saale/bis 78 Kilogramm) und Franziska Konitz (Berlin/über 78 Kilogramm), die bereits ihren sechsten Titel in Folge holte.

In der Klasse bis 48 Kilogramm wurde Severine Pesch (Neureut) in Abwesenheit der deutschen Nummer eins Michaela Bachin zum dritten Mal deutsche Meisterin. Ihre ersten Titel sicherten sich am Sonntag Sandy Nisser (Weimar/57 Kilogramm), Christiane Hofmann (Wiesbaden/63 Kilogramm) und die erst 19-jährige Anne Ritt (Leipzig/70 Kilogramm).

"Das Niveau war sehr ordentlich, die Topleute haben ihre Leistung gebracht. Aber auch die Kämpfer aus der zweite Reihe haben gezeigt, dass sie dran sind und werden künftig ihre Einsätze bekommen", sagte Frauen-Bundestrainer Michael Bazynski.

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