Durch zwei Leichtathleten hat sich die Anzahl der Dopingfälle bei den Asienspielen in Guangzhou/China auf vier erhöht.

Für zwei Jahre gesperrt wurden nach seinem Silber im Diskuswurf Ahmed Dheeb (Katar) sowie 800-m-Läuferin Awanja Abdalnasser (Palästina). Dheebs Urin wies Metaboliten von Testosteron auf, bei Abdalnasser fanden sich Spuren von Norandrosteron, ebenfalls einem Anabolikum.

Während der Spiele im November 2010 hatte es bereits zwei Fälle gegeben. Der 23 Jahre alte usbekische Ringer Jachongir Muminow wurde positiv auf die amphetaminähnliche Substanz Methylhexaneamin getestet.

Mit derselben Substanz war bereits eine Woche zuvor der nicht mit Jachongir Muminow verwandte usbekische Judoka Schochir Muminow erwischt worden. Seine in der 81-kg-Klasse gewonnene Silbermedaille wurde dem 27-Jährigen aberkannt.

Die chinesische Anti-Doping-Agentur hatte im Vorfeld der Asienspiele 1500 Urin- und 200 Blutproben angekündigt. Alle Proben wurden im Labor in Peking untersucht, das auch während der Olympischen Sommerspiele 2008 im Einsatz war.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel