Zollfahndern in Deutschland und Österreich ist im Rahmen der "Operation Sledge Hammer" ein großer Schlag gegen die Dopingmafia gelungen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, beschlagnahmten im September vergangenen Jahres Beamte der Zollfahndung Kaiserslautern in einem Lagerhaus im hessischen Ort Nidda-Wallernhausen Anabolika, Hormonpräparate und Stimulanzien in gewaltigem Umfang - insgesamt fünf Millionen Stück im Wert von rund zehn Millionen Euro.

Entsprechende Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" bestätigte ein Sprecher des Zollkriminalamts am Samstag. Abnehmer der Mittel sollen auch Spitzensportler gewesen sein.

"Es handelte sich um einen großen Aufgriff, bei Wachstumshormonen um den bislang größten deutschlandweit, vielleicht auch weltweit", sagte Wolfgang Schmitz, Sprecher des Zollkriminalamts (ZKA) in Köln: "Derzeit finden durch die Zollfahndung Frankfurt umfangreiche Anschlussermittlungen bis ins Ausland statt, vor allem nach Österreich." Weitere Details wolle die Behörde zu einem späteren Zeitpunkt nennen.

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