Die deutschen Judoka sind am ersten Tag des Grand Prix in Düsseldorf leer ausgegangen. Bei dem mit 100.000 Dollar dotierten Turnier verabschiedete sich ein Quartett in der Runde der letzten Acht und verpasste damit die Finalkämpfe.

In der Klasse bis 48 Kilogramm musste sich Severine Pesch (Leverkusen) im Viertelfinale der rumänischen Olympiasiegerin Alina Dumitru geschlagen geben und wurde ebenso Fünfte wie Marlen Hein (Prenzlau) und Miryam Roper (Leverkusen) in der Klasse bis 57 Kilogramm.

Hein unterlag Europameisterin Corina Caprioriu (Rumänien), Roper verlor gegen die erst 18-jährige Brasilianerin Rafaela Silva, die im Finale überraschend Japans Weltmeisterin Kaori Matsumoto bezwang.

Für die beste Platzierung der deutschen Männer sorgte am Auftakttag Soshin Katsumi (Freiburg/73 Kilogramm), der in der Runde der letzten Acht Ioseb Palelashvili (Israel) unterlag und ebenfalls Fünfter wurde.

Vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Philipshalle dominierten am ersten Tag erwartungsgemäß die Kämpfer aus Japan, die durch die Weltmeisterinnen Yuka Nishida (52 Kilogramm) und Yoshie Ueno (63 Kilogramm), Vize-Weltmeisterin Tomoko Fukumi (48 Kilogramm), den WM-Dritten Hiroaki Hiraoka (60 Kilogramm) sowie Masaaki Fukuoka (66 Kilogramm) fünf der sieben Konkurrenzen gewannen.

In der Klasse bis 73 Kilogramm sorgte der Belgier Dirk van Tichelt für den einzigen europäischen Sieg.

Olympiasieger Ole Bischof und Vize-Weltmeister Andreas Tölzer sind am Sonntag am Start. Der Weltranglistendritte Tölzer ist im Schwergewicht an Nummer eins gesetzt.

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