Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink hat sich in der Weltspitze zurückgemeldet.

Der Goldmedaillengewinner von Peking 2008, der zwischenzeitlich in der Weltrangliste weit abgerutscht war, belegte beim Florett-Weltcup in La Coruna den zweiten Platz.

Nach Rang drei beim traditionsreichen Turnier in Paris Ende Januar stand er damit innerhalb von nur drei Wochen erneut auf dem Siegerpodest. Der Tauberbischofsheimer unterlag erst im Finale dem Italiener Andrea Cassara 8:15.

"Das war wiederum eine klasse Leistung von Benjamin. Nachdem er sich in Paris mit Kampf, aber souverän in der Weltspitze zurückgemeldet hat, hat er sich nun mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen präsentiert", sagte Bundestrainer Ulrich Schreck: "Er hat klar gezeigt, dass er zu den Weltbesten gehört."

Weltmeister Peter Joppich schied in der Runde der letzten 32 aus und belegte am Ende Platz 17.

"Peter hat noch einigen Trainingsrückstand, den er erst aufholen muss. Es gibt jedoch keinen Grund, nervös zu werden", sagte Schreck.

BWL-Student Joppich war nach Klausurvorbereitungen erst vor wenigen Wochen wieder ins Training eingestiegen.

Im Mannschaftswettbewerb scheiterten Kleibrink, Joppich, Sebastian Bachmann und Andre Weßels (beide Bonn) wie bereits in Paris im Viertelfinale am Erzrivalen und späteren Sieger Italien. Am Ende belegte das deutsche Quartett Platz sechs.

Im April beginnt für die Fechter der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele 2012 in London.

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