Die Spitze des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) hat das teilweise unseriöse Finanzgebaren der Bundesligisten als Hauptgrund für die Krise der Eliteklasse verantwortlich gemacht.

"Ich bin es leid, dass die Probleme der Klubs auf dem Rücken des Verbandes ausgetragen werden. Innerhalb der kommenden drei Wochen wird es am Rande einer deutschen Meisterschaft eine Sondersitzung mit den Bundesligisten geben. Dort werde ich versuchen, sie zur Vernunft zu rufen", sagte DRB-Präsident Manfred Werner.

Am Dienstag hatte der neunmalige deutsche Meister KSV Aalen seine Mannschaft aus der Eliteklasse zurückgezogen. Der KSV ist nach dem ASV Hof und der KG Frankfurt/Oder-Eisenhüttenstadt bereits das dritte Klub, der ab der Saison 2011/2012 nicht mehr in der Bundesliga an den Start gehen will.

Werner, dessen Verband nun über eine Neuordnung der 17 verbliebenen Vereine in zwei Staffeln nachdenken muss, kritisiert einige Klubs seit langem für das seiner Meinung nach zu risikoreiche Wirtschaften.

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