Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die zweijährige Doping-Sperre gegen Chinas Judo-Olympiasiegerin Tong Wen am Mittwoch in Lausanne aufgehoben.

Die CAS-Richter kamen zum Schluss, dass die bei der Judo-WM 2009 in Paris positiv auf Clenbuterol getestete Athletin bzw. deren Rechtsvertreter entgegen der Regeln keine Chance erhalten hatte, bei der Öffnung der B-Probe zugegen zu sein. Dies war somit ein Verstoß gegen Artikel 2.1.2 der Anti-Doping-Regularien des Judo-Weltverbandes IJF.

Der IJF hatte Wen, die bei den Olympischen Sommerspielen in Peking die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 78 kg gewonnen und auch bei der WM 2009 gesiegt hatte, für zwei Jahre gesperrt.

Bei ihr war die Substanz Clenbuterol gefunden worden, der eine anabole Wirkung auf die Muskulatur zugeschrieben wird.

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