Olympiasieger Ole Bischof hat sich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Japan tief geschockt über die dortigen Zustände geäußert.

"Das ist eine unfassbare Tragödie. Das Land stellt eine der größten Kulturen der Welt dar und wird dann nicht nur von einem Erdbeben und einem Tsunami, sondern auch noch von einer Atomkatastrophe heimgesucht", sagte Bischof.

Der Reutlinger war am frühen Dienstagmorgen nach einer dreitägigen Odyssee über Osaka und Seoul mit der deutschen Nationalmannschaft am Frankfurter Flughafen gelandet.

Zum Zeitpunkt des Bebens befanden sich Bischof und seine Teamkollegen in Tenri, rund 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Tokio.

"Die Menschen in Japan haben die Katastrophe sehr gefasst aufgenommen. Es wurde auch nicht so plakativ wie in deutschen Medien berichtet. Das mag an der Mentalität der Japaner liegen, aber auch daran, dass sie in einem Inselreich leben und daher gar keine Möglichkeit haben, dem zu entfliehen", sagte Bischof.

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