Urs Lacotte, Generaldirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), wird am kommenden Donnerstag (31. März) aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurücktreten. Dies gab das IOC bekannt.

Der 58 Jahre alte Schweizer war seit 2003 als Nachfolger von Francois Carrard die rechte Hand von IOC-Präsident Jacques Rogge, der den Rücktritt bedauert: "Urs Lacotte hat seinen Posten mit Kompetenz, Integrität und Loyalität ausgeübt. Das IOC dankt ihm dafür und wünscht ihm seine besten Wünsche zur Genesung."

Die Amtsgeschäfte Urs Lacottes wird dessen Schweizer Landsmann Christophe de Kepper übernehmen, der seit 2001 zu den wichtigsten Beratern von Jacques Rogge gehört.

Lacotte, ein früherer Skirennfahrer, wurde von den Entwicklungen selbst überrascht. 2007 hatte er sich einer Bypass-Operation unterzogen, im folgenden Jahr kam eine neurologische Erkrankung hinzu. "Ich habe mir nicht vorstellen können zurückzutreten. Aber am Ende habe er "keine Chance" gehabt.

Urs Lacotte will dem IOC aber nicht ganz den Rücken kehren. Geplant ist, dass der zweifache Familienvater in beratender Funktion zur Verfügung stehen wird.

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