Die frühere Vize-Europameisterin Alexandra Engelhardt kann trotz ihrer erneuten Schulterverletzung auf eine Fortsetzung ihrer Karriere und die Teilnahme an der Ringer-WM im September in Istanbul hoffen.

Das ist das Ergebnis der Kernspintomographie, die am Freitag in Osnabrück durchgeführt wurde.

"Sie muss nicht operiert werden. Sie hat sich am Telefon schon wieder recht zuversichtlich angehört. Die WM ist noch nicht abgeschrieben", sagte Bundestrainer Jörg Helmdach.

Engelhardt hatte die Verletzung am Donnerstag bei der Heim-EM in Dortmund im Viertelfinale der Gewichtsklasse bis 51 kg erlitten.

Da die zweimalige EM-Dritte von der KSG Ludwigshafen bereits zweimal an der rechten Schulter operiert worden war, drohte der 28-Jährigen das Karriere-Ende.

"Sie hat ein paar Einblutungen und ein paar Einrisse erlitten. Eine Operation würde die Schulter aber nicht stabiler machen. Ich hoffe, wir können möglichst bald den muskulären Neuaufbau beginnen und in die WM-Vorbereitung starten", erklärte Helmdach.

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