Olympiasieger Ole Bischof steht an der Spitze des deutschen Aufgebots für die Judo-Europameisterschaften in Istanbul (21. bis 24. April). Insgesamt reist der Deutsche Judo-Bund (DJB) mit 21 Athleten zu den Titelkämpfen in der türkischen Metropole.

"Wir fahren dorthin, um auch Medaillen zu holen, und hoffen, dass sich unsere Kämpfer im europäischen Maßstab gut in Szene setzen", sagte DJB-Vizepräsident Lutz Pitsch.

Bei der EM 2010 in Wien hatte der DJB das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung eingefahren. In Österreich hatten nur Andreas Tölzer (Mönchengladbach) im Schwergewicht und Benjamin Behrla (Witten) in der Klasse bis 100 kg jeweils mit Bronze für Medaillen gesorgt, die Frauen waren leer ausgegangen.

Vizeweltmeister Tölzer verzichtet auf den Start in Istanbul, auch Behrla ist nicht am Start.

Das deutsche EM-Aufgebot:

Frauen: Severine Pesch (Neureut/bis 48 kg), Romy Tarangul (Frankfurt/Oder), Mareen Kräh (Spremberg/beide 52 kg), Myriam Roper (Leverkusen), Viola Wächter (Schweitenkirchen/beide 57 kg), Claudia Malzahn (Halle/Saale), Claudia Ahrens (Potsdam/beide 63 kg), Kerstin Thiele (Leipzig), Iljana Marzok (beide Berlin/70 kg), Luise Malzahn (Halle/Saale/78 kg), Franziska Konitz (Berlin/über 78 kg).

Männer: Tobias Englmeier (Großhadern), Robert Kopiske (Potsdam/beide 60 kg), Christopher Völk (Abensberg/73 kg), Ole Bischof (Reutlingen), Sven Maresch (Berlin/beide 81 kg), Christophe Lambert (Holle), Aaron Hildebrandt (Duisburg/beide 90 kg), Dimitri Peters (Rotenburg), Dino Pfeiffer (Karlsruhe/beide 100 kg), Robert Zimmermann (Potsdam/über 100 kg).

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