Die deutschen Degenfechter haben beim Heim-Weltcup in Heidenheim auf breiter Front enttäuscht.

Während Ungarn den Mannschafts-Weltcup im Finale mit 41:40 gegen die USA gewann, landete das deutsche Team lediglich auf Platz acht.

Am Vortag hatte im Einzelwettbewerb nur der Leipziger Jörg Fiedler mit dem siebten Platz seine Klasse unter Beweis gestellt.

Der 33-Jährige unterlag als letzter verbliebener Deutscher im Viertelfinale dem späteren Zweiten Paolo Pizzo aus Italien mit 9:15. Dagegen konnten die anderen deutschen Vertreter nicht überzeugen.

"Ich bin enttäuscht von der Leistung der restlichen Gruppe. Keiner unter den letzten 32, das ist mir zu wenig. Wir haben zwar eine gute Gruppe, mit der man arbeiten kann, doch es muss uns gelingen, sie an die internationale Spitze heranzuführen. Es gibt insgesamt zwei Plätze für die Olympischen Spiele zu holen, und das sollten wir nutzen", sagte Bundestrainer Didier Ollagnon.

Die Nationalmannschaft mit Stephan Rein, Steffen Launer, Christoph Kneip und Jörg Fiedler unterlag im Kampf um Platz sieben Russland mit 41:45.

Knapp 270 Fechter aus 41 Nationen hatten am Freitag den Kampf um Weltranglisten-Punkte in Heidenheim aufgenommen.

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