Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein musste im Streit mit dem Pharmakologen Fritz Sörgel vor dem Hamburger Landgericht eine Niederlage einstecken.

Das Gericht lehnte die Klage der Eisschnellläuferin gegen den Nürnberger Experten ab. Das bestätigte das Management der Läuferin.

Sörgel hatte im "Bayerischen Rundfunk" behauptet, dass Retikulozyten Reporterzellen seien, "die uns zeigen, hier ist im Blutbildungssystem manipuliert worden. Das steht fest."

Pechstein hatte daraufhin eine einstweilige Verfügung erstritten, gegen die sich wiederum Sörgel wehrte. Gegen das Urteil will Pechstein nun wieder Berufung einlegen.

Pechstein war wegen erhöhter Retikulozyten-Werte vom Weltverband ISU für zwei Jahre gesperrt worden, ohne dass es einen positiven Dopingbefund gegeben hatte.

Am 8. Februar 2011 war die Sperre abgelaufen. Im Anschluss nahm die 39-Jährige wieder an Wettkämpfen teil und gewann bei der WM in Inzell Bronze über 5000 m.

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