Angesichts von rund 12.000 vom Tod bedrohten Bundesbürgern hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag seine 27,5 Millionen Mitglieder zur Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende aufgerufen.

Unter dem Motto "Wir sind Sportler für Organspende" wollen der gleichnamige Verein und der DOSB die Mitglieder in den 91.000 Sportvereinen sensibilisieren.

"Zum Sport gehören Hilfsbereitschaft, Solidarität und Mitmenschlichkeit. Der DOSB will einen Anstoß geben, über das Thema nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen. Ich habe dies getan: Ich bin ein Sportler für Organspende", sagte Thomas Bach, Olympiasieger im Fechten und Präsident des DOSB, bei einer Pressekonferenz vor dem "Tag der Organspende" am 4. Juni.

Bach bedauerte: "Enorm viele Menschen äußern sich mittlerweile positiv zur Organspende. Aber wenn es darum geht, einen Organspendeausweis zu beantragen, sind die Zahlen leider immer noch nicht ausreichend." Der DOSB möchte helfen, dass sich dies ändere. Bach: "Auch wenn damit nur ein Leben gerettet werden könnte, wäre das Engagement des DOSB schon erfolgreich."

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